Bericht über die Gemeinderatssitzung vom 28.10.2008
Bericht über die Gemeinderatssitzung vom 28.10.2008

Bericht über die Gemeinderatssitzung vom 28.10.2008

Um einen zeitnahen Abriss des Gasthauses Letsch herbeizuführen, wurde für den 28. Oktober 2008 eine „Sondersitzung“ einberufen. So wurde der Auftrag für den Abbruch des ehemaligen Gasthauses Letsch an die Firma Plannerer aus Pullenreuth vergeben. Die Auftragssumme beträgt 72.697€. Der Abriss wird am 10. November beginnen. Anschließend wird das Gelände von Archäologen untersucht. Die Auschreibungen zu den einzelnen Gewerken soll noch im Winter vonstatten gehen, damit der Bau des neuen Möhrendorfer Rathauses zeitnah im Frühjahr (März) beginnen kann.

Neue Erkenntnisse hatte der Architekt Beer aus Weiden in der Dachgestaltung des neuen Rathauses hervorgebracht und in der GR-Sitzung vorgestellt.

Sein favourisiertes Kupferdach ist nun etwa 10.000€ günstiger geworden im Vergleich zu einer Biberschwanzausführung; als in der vorangegangenen Kostenberechnung veranschlagt war. Gründe hierfür sind, dass beim Biberschwanz eine erhöhte Statik erforderlich ist, weil es etwa dreimal so schwer ist wie ein Kupferdach. Dagegen steht deutlich der fränkische Baustil. In der gesamten Rathausumgebung befinden sich ausschließlich Biberschwanzdächer. Weiter wird von vielen privaten Stimmen eine Art „fränkischer Baustil“ immer wieder gefordert, sodass die Gemeinde hier, v.a. bei diesem markanten zentralen Gebäudestandort, eigentlich Vorbild sein müsste.

Die CSU und FDP stimmten für ein Kupferdach, die SPD für ein Biberschwanzdach. Die FW-Fraktion war sich in dieser Frage nicht einig. Konrad Rudert, Georg Hammerschmitt und Peter Röckelein stimmten aus Kostengründen für ein Kupferdach. Harald Rudolph, Margit Krämer, Willi Durnik und Steffen Schmidt setzten sich für das Biberschwanzdach ein.

Folglich ergab sich dann folgendes Abstimmungsergebnis (2 Gemeinderäte waren verhindert):

Vorschlag Kupferdach: 9:6

Im weiteren Sitzungsverlauf ging es um den Bau einer Kinderkrippe. Hier wurde eine Eingabeplanung vorgestellt. Die Mehrheit des Ratsgremiums war der Meinung, dass dieses wichtige Thema im Bauausschuss mit dem Architekten diskutiert und dann in der nächsten Sitzung nochmals behandelt werden soll.

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